In Illinois nichts Neues
Hi Leute,
am Montag hatte ich meine erste Mid-Term Prüfung, was man in Deutschland in etwa mit einer Klausur vergleichen kann. Darum hab ich diese Woche auch mal etwas mehr Zeit gehabt, da ich weniger Hausaufgaben bekommen habe, und konnte die Zeit endlich mal wieder nutzen, meine Wohnung durchzuputzen. Ansonsten kenne ich hier mittlerweile ziemlich viele Leute und mein Bekannten- und Freundeskreis wird ständig größer (siehe meine Dancing-Queen auf den Fotos). Demnächst werde ich auch mal ein paar Bilder von Macomb selbst auf meine Homepage stellen. Das Wetter hier ist im Moment sehr wechselhaft. Zwar regnet es nicht, aber an einem Tag sind es knapp 30 Grad, am nächsten dafür nur ca. 20 Grad.
Hey, viele von euch kennen doch bestimmt auch den Farbigen aus Scary Movie. Den, mit dem Kamm in den Haaren. Glaub es mir oder nicht, aber einige Farbige laufen hier wirklich so rum. Total lustig! Überhaupt laufen auch nur diese im "Gangster-Style" umher, im Gegensatz zu Deutschland. Was auch noch witzig ist, ist die Tatsache, dass hier ziemlich viele Leute in Pullis oder T-Shirts der Western Illinois University rumlaufen. Man kann zahlreiche "Fanartikel" kaufen, wie bei uns z.B. bei einem Fußballverein. Daher gibt es Kleidung, Kappen, Tassen, Teller, Ordner, Blöcke und was man sich sonst noch vorstellen kann, von der Western Illinois University. Natürlich alles mit dem Western Illiniois University Maskottchen. Werde mir wohl auch demnächst für die kommenden kalten Wintertage den ein oder anderen Pulli zulegen.
Naja, so langsam werde ich mir dann auch mal Gedanken für Thanksgiving machen, da wir Ende November eine Woche frei haben.
In den USA gibt es sowas ähnliches wie Studiverzeichnis, das sich Facebook nennt. War eigentlich am Anfang, als ich hier angekommen bin, fast haargenauso wie das Studiverzeichnis bei uns. Allerdings wurde es durch zahlreiche sinnvolle Updates mittlerweile ziemlich aufgemotzt.
Gut ist hier auch, dass fast jeden Abend mindestens ein guter Spielfilm, nicht wie bei uns häufig nur am Wochenende, läuft. Außerdem beneiden uns die Amerikaner um Nutella, haben aber noch nicht gemerkt, dass es Nutella auch hier im Wal-Mart zu kaufen gibt :-).
Letztes Wochenende war in Peoria sogar Oktoberfest mit Lederhosen, Bratwürsten, deutschem Bier und was sonst noch dazugehört. Allerdings liegt Peoria schon wieder 1 1/2 Stunden von uns entfernt und da das alles recht kurzfristig war, sind wir nicht dorthin gefahren.
Nächste Woche habe ich ja auch Geburtstag. Allerdings weiß ich noch nicht, was ich da machen werde, bzw. am Wochenende darauf, da ich an meinem Geburtstag selbst eine Mid-Term-Prüfung schreibe und 2 Tage später nochmal eine andere.
Um nochmal auf die Komments von Plotti zurückzukommen:
- Ich selbst, kann mich auch nicht wirklich für College-Football oder überhaupt Football begeistern, da das Spiel andauernd unterbrochen ist
- Walksafe Services gibt es bei uns, soviel ich weiß, nicht. Scheint wohl eine Art Begleitschutz zu sein. Bei uns bringen die Männer die Frauen sicher nach Hause, und die Männer...naja, die kommen an oder nicht. Aber ausgeraubt wird man hier eh nicht, nur zusammengeschlagen, wie ein paar andere Leute letzten Monat.
- Mit meinem Polo in den USA wird es eh nichts mehr, da dieser wohl nach meiner Abreise nicht mehr richtig gefahren ist (kann halt nur von echten Profis gefahren werden). Also hab ich den nicht mehr *schnief*!
- Der Gammellook ist hier nicht so weit verbreitet. Die meisten laufen eigentlich ziemlich normal rum, wenn sie ihre Kappe gerade nicht falschrum (mit der Oberseite nach unten) oder einen Kamm im Haar tragen.
- Internet geht hier ganz gut, Handys sind aber echt total der Müll. Viele Teile sind aus Gummi. Das sieht dann so aus, als ob sie das Handy nur nicht richtig bauen konnten und die Löcher mit Gummi gefüllt haben :-). Telekom selbst ist in weiten Teilen der USA vertreten, allerdings nicht bei uns. Erschreckend ist auch die Tatsache, das man fast nie Netz hat, zumindest hört das Netz meistens auf, sobald man ein Gebäude betritt und sei es nur eins aus Holz :-). Wenn man angerufen wird muss man selbst auch bezahlen und einige Tarife sind sogar so schlecht, dass man pro Tag einen Dollar bezahlt, ob man nun was mit seinem Handy telefoniert oder nicht. Ich selbst habe mich für die günstige Gummivariante entschieden, bei der ich zum Telefonieren häufig vor die Haustür gehen muss, allerdings fast überall SMS empfangen kann ;-)
- Banken sind hier noch sowas Schlechtes. Man darf pro Tag nicht mehr als 200$ ausgeben, d.h. für irgendwelche größeren Rechnungen, muss man die Bank anrufen um um Erlaubnis zu fragen. Das Geld darf auch nur von der Bank in den USA auf ein Konto derselben Bank überwiesen werden, d.h. am Ende sollte man nicht zuviel Geld übrig haben, da man dieses sonst nicht mehr zurück nach Deutschland überweisen kann. Man kann es sich nur auszahlen lassen
- Computer und Klimaanlage laufen bei mir mittlerweile auch rund um die Uhr. Macht nach der Zeit einfach zuviel Mühe, die Teile an- und wieder auszuschalten :-).
Soweit, so gut,
Markus
(Shopping in Galesburg. Thomas, Monica und ich)
(Endlich mal wieder bei McDonalds. Wir hatten BurgerKing schon satt:-D)

(Meine Dancing-Queen und ich in Aktion)




3 Comments:
Plotti, du weißt ja, ich geb immer mein bestes, aber ich glaube, in diesem Fall ist das leider nicht gut genug. Diese Frau ist in Facebook mit 480 Freunden gelistet und addet täglich 2-4 neue. Ich glaube, sie wird von jedem angelabert :-)!
Hmm...vielleicht...vielleicht auch nicht. Ich muss das noch herausfinden. Aber wahrscheinlich ist sie wirklich eine *itch! Wobei ja jede Frau in Amerika, die andere Frau als *itch bezeichnet. Hat wohl Tradition dort :-)!
Hehe, danke ;-)!
Kommentar veröffentlichen
<< Home